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Tv‑ und g‑Werte: Plissee‑Stoffe richtig messen und bestellen

Plissee-Stoffe sind dauerhaft gefaltete Textilien, meist aus Polyester, die sich zu einer stabilen Ziehharmonika-Struktur zusammenfalten. Für das Schlafzimmer eignet sich ein blackout-beschichteter Stoff, für das Wohnzimmer reicht oft eine halbtransparente Qualität, und in Küche oder Bad sollte der Stoff abwischbar sein. Wabenplissees bringen zusätzlich Dämmwirkung. Bevor Sie bestellen, lohnt sich ein Blick auf Tv- und g-Wert im Datenblatt sowie ein bestelltes Stoffmuster.


Kurz gesagt:

  • Hochwertige Plissee-Stoffe aus Polyester behalten ihre Falten dauerhaft und sind abwischbar, während Naturfasern ihre Form meist beim Waschen verlieren.
  • Waben- oder Duette-Konstruktionen verbessern die Dämmwirkung, erfordern aber eine exakte Montage, um den Dämmungseffekt voll zu entfalten.
  • Der g-Wert und Tv-Wert im Datenblatt entscheiden maßgeblich, ob der Stoff eher Lichtdurchlässigkeit oder Wärmedämmung bietet, wodurch die Raumfunktion beeinflusst wird.
  • Bei der Auswahl sollten Sie immer ein Stoffmuster anfordern und das Datenblatt prüfen, um den Stoff optimal an Raumfunktion und Lichtverhältnisse anzupassen.
  • Die Herstellungsart (Gewebe, Wirkware, Strick, chemisch plissiert) bestimmt das Pflegeverhalten, die Elastizität und die Haltbarkeit des Plisseestoffs maßgeblich.

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Inhaltsverzeichnis

Plissee Stoffe erklärt: Herstellungsverfahren und ihre Folgen für Haltbarkeit

Nicht jeder Plissee-Stoff entsteht gleich, und genau das erklärt, warum ein Stoff jahrelang scharfe Falten hält und ein anderer nach der ersten Wäsche schlapp herunterhängt. Die Textilbranche unterscheidet vier grundsätzliche Herstellungsarten, die sich in Struktur, Elastizität und Pflegeverhalten deutlich unterscheiden.

Webplissee entsteht aus gewebtem Stoff, bei dem Kette und Schuss rechtwinklig verkreuzt sind. Diese Bauweise ergibt eine formstabile Fläche mit klarer Optik, die sich gut für gerade Faltenkanten eignet. Wirkplissee basiert auf einer Wirkware, bei der Maschenreihen in einem Arbeitsgang gebildet werden. Das Ergebnis ist elastischer als ein Webstoff und verzeiht kleinere Maßungenauigkeiten leichter. Strickplissee wiederum entsteht durch klassisches Stricken mit ineinander verschlungenen Maschen, was dem Stoff eine besonders weiche Haptik gibt, allerdings auf Kosten der Formstabilität. Die vierte Kategorie ist chemisch-technisch plissiertes Gewebe: Hier wird ein bereits fertiger, glatter Stoff nachträglich mit Hitze und Druck in Form gebracht.

Technisch unterscheidet man diese vier Verfahren klar voneinander, wobei sich die dauerhaften Falten heute überwiegend durch eine mechanische Appretur mit feuchter Hitze erzeugen lassen), besonders bei Polyesterfasern. Genau hier liegt der Grund, warum praktisch jeder hochwertige Plissee-Stoff auf Polyester oder polyesterhaltige Mischungen setzt: Synthetische Fasern nehmen die Faltenform durch Hitzefixierung dauerhaft an, während Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen die Kanten schon nach wenigen Wäschen verlieren.

Wer selbst schon einmal versucht hat, Stoff mit einem Dampfbügeleisen oder im Backofen zu plissieren, kennt das Prinzip aus der Praxis. Solche Fixiermethoden funktionieren im Kleinen tatsächlich, liefern aber nie die Präzision und Gleichmäßigkeit, die eine industrielle Fertigung mit kalibrierten Maschinenprozessen erreicht. Der Begriff „Plissee“ stammt ohnehin aus dem Französischen und bedeutet schlicht „gefaltet“, eine Einordnung, die auch verschiedene Faltenarten unterscheidet, etwa Kellerfalten oder Fächerfalten, die sich in Optik und Lichtstreuung unterscheiden.

Für die Praxis heißt das:

  • Webplissee eignet sich für gerade, technisch anspruchsvolle Fensterformen mit klaren Linien.
  • Wirkplissee ist die robustere Wahl bei häufiger Bedienung, etwa in Küchen oder Kinderzimmern.
  • Strickplissee punktet bei Wohnräumen, in denen Optik und Griffgefühl wichtiger sind als extreme Formstabilität.
  • Chemisch-technisch plissierte Stoffe erlauben oft ungewöhnliche Muster und Farbverläufe, die bei gewebten Varianten schwerer umsetzbar sind.

Bei der Waschbarkeit gilt eine einfache Regel: Dauerfalten funktionieren zuverlässig nur bei synthetischen Fasern, Naturfasern verlieren ihre Form beim Waschen fast immer. Deshalb sind die meisten hochwertigen Plissee-Stoffe grundsätzlich nur abwischbar oder trocken zu reinigen, nicht waschmaschinentauglich.

Transparenz, Beschichtung und Wabenstruktur: Was der Stoff im Raum wirklich bewirkt

Die Wahl der richtigen Transparenzgruppe entscheidet mehr über die Raumwirkung als jede Farbentscheidung. Vier Kategorien decken die meisten Anwendungsfälle ab, und jede davon hat einen klaren Einsatzschwerpunkt.

Transparente Stoffe lassen viel Tageslicht durch und wirken wie ein feiner Schleier. Sie eignen sich für Räume, in denen Sie tagsüber Licht wollen, aber Blicke von außen etwas brechen möchten, etwa im Wohnzimmer mit Gartenblick. Halbtransparente Qualitäten dämpfen das Licht stärker, ohne den Raum komplett zu verdunkeln, ein guter Kompromiss für Wohn- und Esszimmer. Dimout-Stoffe reduzieren die Lichtdurchlässigkeit deutlich, lassen aber noch einen Lichtschimmer durch, praktisch für Arbeitszimmer oder Homeoffice-Ecken mit Bildschirmarbeit. Blackout-Stoffe blockieren Licht nahezu vollständig und sind damit die logische Wahl für Schlafzimmer, besonders wenn Sie im Sommer früh von der Sonne geweckt werden.

Beschichtungen verändern das Verhalten dieser Grundstoffe noch einmal deutlich. Eine Perlex-Beschichtung auf der Rückseite reflektiert Sonnenstrahlung, bevor sie in den Raum eindringt, was den Hitzeeintrag im Sommer spürbar senkt. Wärmeschutzbeschichtungen wirken ähnlich, sind aber oft dünner aufgetragen und eher auf Dämmung im Winter ausgelegt als auf sommerliche Hitzeabwehr. Abwischbare Spezialqualitäten tragen zusätzlich eine glatte, leicht antihaftende Oberfläche, ideal für Küchen, in denen Fettdampf oder Spritzwasser regelmäßig auf den Stoff treffen.

Waben- beziehungsweise Duette-Konstruktionen unterscheiden sich grundlegend von einlagigen Plissees. Zwei Stofflagen werden zu einer sechseckigen Wabenstruktur verbunden, die Luft einschließt und wie eine kleine Isolierschicht am Fenster wirkt. Diese Struktur erhöht die Dämmwirkung messbar und kann Heizverluste über das Fenster reduzieren, wobei Montageabstand und eine straffe Stoffführung die praktische Wirkung deutlich beeinflussen. Ein locker montiertes Wabenplissee mit Luftspalt zur Scheibe bringt kaum die Dämmung, die ein exakt eingepasstes System liefert.

Bei Dachfenstern und großen Glasflächen zeigen sich die Grenzen einfacher Stoffe am deutlichsten. Große, ungeteilte Flächen brauchen entweder eine straffe Spannführung, damit der Stoff nicht durchhängt, oder eine Wabenkonstruktion, die durch ihre Eigenstabilität auch bei Schrägverglasung form hält.

Profi-Tipp: Kombinieren Sie bei Südfenstern eine Perlex-Beschichtung mit einer halbtransparenten Grundqualität. So bleibt der Raum hell, aber die sommerliche Aufheizung durch die Fensterfläche lässt sich merklich abmildern.

Wichtig für Feuchträume: Nicht jede Wabenkonstruktion ist automatisch abwischbar, weil die innere Struktur schwerer zugänglich ist als eine glatte Fläche; hier finden Sie weitere Tipps zu Glass Wardrobe Doors Privacy. Prüfen Sie bei Bad und Küche gezielt, ob die gewählte Qualität als feuchtraumgeeignet ausgewiesen ist, sonst drohen Fleckenbildung oder Schimmel in den Faltenkanten.

Transparenz, Beschichtung und Wabenstruktur: Was der Stoff im Raum wirklich bewirkt — overview diagram

Was bedeuten Tv-Wert und g-Wert bei Plissee Stoffen?

Der Tv-Wert (Lichttransmission) gibt an, wie viel Prozent des sichtbaren Lichts durch den Stoff dringt, der g-Wert beschreibt den Gesamtenergiedurchlassgrad, also wie viel Sonnenenergie inklusive Wärme insgesamt in den Raum gelangt. Beide Kennwerte gehören in ein seriöses Herstellerdatenblatt und sind die eigentliche Entscheidungsgrundlage, nicht die reine Optik des Stoffes im Katalogfoto.

Ein hoher Tv-Wert bedeutet viel Tageslicht, ein niedriger g-Wert bedeutet wenig Wärmeeintrag. Diese beiden Werte laufen nicht automatisch parallel: Ein Stoff kann relativ viel Licht durchlassen und trotzdem durch eine gute Beschichtung die Wärme größtenteils abhalten. Genau das macht den Unterschied zwischen einem Stoff, der nur schön aussieht, und einem, der auch bei Sommerhitze funktioniert.

Für die Raumwahl helfen grobe Zielrichtungen:

  1. Wohn- und Esszimmer profitieren von einem mittleren bis hohen Tv-Wert, damit der Raum tagsüber hell bleibt, kombiniert mit einem moderaten g-Wert, um sommerliche Aufheizung zu begrenzen.
  2. Schlafzimmer brauchen einen sehr niedrigen Tv-Wert, im Idealfall eine blackout-Qualität, da schon geringe Lichtmengen den Schlaf stören können.
  3. Arbeits- und Bildschirmräume verlangen nach einer ausgewogenen Blendreduzierung, also einem Stoff, der Licht streut statt es direkt durchzulassen, damit auf dem Monitor keine harten Reflexionen entstehen.
  4. Dachfenster und Räume mit direkter Südausrichtung sollten einen niedrigeren g-Wert priorisieren, selbst wenn dafür der Tv-Wert etwas sinkt, weil die Wärmelast über schräge Verglasung besonders hoch ausfällt.

Ein Detail, das viele beim Kauf übersehen: Die Faltenhöhe selbst verändert die Lichtstreuung messbar. Kleinere Falten streuen Licht stärker, größere Falten lenken es eher zur Decke, was bei gleichem Stoff zu unterschiedlicher Raumwirkung führt, je nachdem, welche Faltenhöhe Sie bei der Konfiguration wählen. Auch Montageabstand und Bedienart, etwa Top-Down-Bottom-Up gegenüber einer festen Fixierung, verändern, wie viel Streulicht tatsächlich am Fensterrand entweicht.

Wabenplissees erreichen durch ihre doppelte Stofflage in der Regel spürbar niedrigere g-Werte als einlagige Varianten, bei vergleichbarer Lichtdurchlässigkeit. Das erklärt, warum sie in Räumen mit hoher Sonneneinstrahlung häufig die praktikablere Wahl sind, auch wenn der Anschaffungspreis über einem einfachen Webplissee liegt.

Fordern Sie vor der Bestellung grundsätzlich das technische Datenblatt zum gewünschten Stoff an und prüfen Sie die Blendreduzierung nicht nur bei senkrechtem Lichteinfall, sondern auch im flachen Winkel am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn Blendung im Alltag tatsächlich am störendsten ist.

Kaufkriterien: Messen, Montage und Pflege richtig planen

Vor der Bestellung eines Plissees lohnt sich eine kurze Checkliste, denn ein falsch gemessenes Fenster oder eine ungeeignete Montageart lässt sich nachträglich kaum noch korrigieren.

Klären Sie zuerst die Grundfragen: Welche Funktion soll der Stoff erfüllen, Blendschutz, Sichtschutz oder Dämmung? Wie stark stört Sie direktes Sonnenlicht in diesem Raum? Und wie wichtig ist die energetische Wirkung im Winter gegenüber der reinen Optik?

Beim Messen unterscheidet man zwei grundsätzliche Montagevarianten:

  1. Glasnahe Montage direkt auf dem Fensterflügel, bei der das Plissee mit der Scheibe mitfährt und exakt auf das Glasmaß zugeschnitten wird.
  2. Montage mit Abstand, etwa im Rahmen oder an der Wand, bei der etwas Toleranz zum Glas bleibt und die Lichtabschirmung an den Rändern schwächer ausfällt.

Bei Dachfenstern ist die exakte Messung besonders entscheidend, da schon wenige Millimeter Abweichung zu sichtbaren Lichtlecks an den Kanten führen. Eine Lasermessung oder zumindest eine sehr sorgfältige Handmessung mit Kontrolle an mehreren Punkten des Fensters verhindert diesen typischen Fehler.

Bei der Montageart selbst stehen mehrere Optionen zur Wahl:

  • Klemmträger ohne Bohren, ideal für Mietwohnungen, da sie sich rückstandsfrei wieder entfernen lassen.
  • Bohrmontage für maximale Stabilität, besonders bei größeren oder schwereren Wabenplissees sinnvoll.
  • Spannsysteme mit Ober- und Unterschiene, die den Stoff straff halten und gerade bei Dachfenstern Durchhängen verhindern.
  • Top-Down-Bottom-Up-Bedienung, bei der sich der Stoff von oben und unten gleichzeitig bewegen lässt, praktisch für Räume, in denen Sie oben Licht wollen und unten trotzdem Sichtschutz brauchen.

Wer zur Miete wohnt, findet in bohrfreien Klemmlösungen meist die praktischste Antwort, ohne beim Auszug Löcher im Rahmen hinterlassen zu müssen.

Bei der Pflege gilt: Nicht jeder Stoff verträgt jede Reinigungsmethode. Abwischbare Qualitäten mit glatter Beschichtung lassen sich mit einem feuchten Tuch reinigen, klassische textile Oberflächen vertragen meist nur vorsichtiges Absaugen mit einer weichen Bürste. Bestellen Sie deshalb grundsätzlich ein Stoffmuster, bevor Sie sich final entscheiden, denn Farbe, Haptik und Lichtwirkung lassen sich am Bildschirm nur eingeschränkt beurteilen. Am eigenen Fenster, bei eigenem Lichteinfall, wirkt ein Stoff oft merklich anders als auf dem Produktfoto.

Diese drei Duetteshop-Stoffe zeigen, wie unterschiedlich Plissees wirken können

Fundierte Beratung braucht konkrete Beispiele, keine abstrakten Kategorien. Der Anbieter fertigt Plissees und Wabenplissees in Maßanfertigung mit deutscher Produktion und strenger Qualitätskontrolle und begleitet die Auswahl mit persönlicher Fachberatung sowie einem Online-Konfigurator für Licht- und Sonnenschutz.

Drei Stoffe aus dem Sortiment zeigen die Bandbreite gut:

  • DUETTE® Fixé Elan Metallic (3.0835) Perlweiss eignet sich für helle, lichtdurchflutete Räume, in denen Sie Tageslicht erhalten, aber eine dezente Metallic-Optik als Blickfang wollen.
  • DUETTE® Fixé Relife (2.5250) Blau bringt Farbe in Wohn- und Schlafräume und funktioniert gut, wenn der Stoff nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch ein Statement setzen soll.
  • DUETTE® Fixé Royale (4.3841) Blau ist die hochwertigere Variante für Räume, in denen Langlebigkeit und ein kräftigerer Farbton im Vordergrund stehen.
Stoff Farbwirkung Typischer Einsatz
DUETTE® Fixé Elan Metallic (3.0835) Perlweiss Hell, dezent metallisch Wohnräume mit viel Tageslicht
DUETTE® Fixé Relife (2.5250) Blau Kräftiges Blau Wohn- und Schlafbereiche mit Farbakzent
DUETTE® Fixé Royale (4.3841) Blau Tiefes, hochwertiges Blau Räume mit Anspruch auf Langlebigkeit

Wer sich unsicher ist, wie lange ein Stoff seine Form und Farbe hält, findet dazu ausführliche Hintergründe im Ratgeber zur Plissee-Langlebigkeit. Muster zu allen drei Qualitäten lassen sich über den Konfigurator anfordern, bevor eine Maßanfertigung in Auftrag geht.

Warum die Stoffwahl wichtiger ist als die Farbwahl

Die meisten Kaufberatungen drehen sich um Farbe und Design, dabei entscheidet die Stoffqualität über die tatsächliche Funktion im Alltag. Ein wunderschöner Farbton nützt wenig, wenn der Stoff im Schlafzimmer zu viel Licht durchlässt oder in der Küche nach drei Monaten Fettflecken zeigt, die sich nicht mehr entfernen lassen.

Die konventionelle Beratung unterschätzt, wie stark Herstellungsart und Beschichtung das Ergebnis prägen, noch bevor die Frage nach Transparenz überhaupt gestellt wird. Wer zuerst die Raumfunktion klärt, Blendschutz, Dämmung oder reine Optik, kommt fast automatisch bei der richtigen Kategorie an. Wer stattdessen zuerst nach Farbe sucht, landet oft bei einem Stoff, der handwerklich nicht zum Raum passt.

Mein Rat: Bestellen Sie immer zuerst ein Stoffmuster und fordern Sie das Datenblatt mit Tv- und g-Wert an, bevor Sie sich auf eine Farbe festlegen. Die Technik bestimmt, ob der Stoff funktioniert. Die Farbe entscheidet nur, wie gut er gefällt.

— Stefan

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Duetteshop übersetzt genau die technischen Fragen aus diesem Ratgeber, Herstellungsart, Transparenzgruppe, Tv- und g-Wert, direkt in eine konkrete Bestellung. Statt zwischen anonymen Stoffnummern zu raten, konfigurieren Sie Ihr Wunschprodukt Schritt für Schritt online und erhalten dabei persönliche Fachberatung, wenn Fragen zur Faltenhöhe oder Montageart offenbleiben.

DUETTE® Fixé Elan Metallic (3.0835) Perlweiss

Originale Wabenplissees von Hunter Douglas sowie klassische Plissee-Stoffe werden in Deutschland nach Maß gefertigt, mit über 400 Farben und Qualitäten von transparent bis blackout, geeignet für Feuchträume ebenso wie für Dachfenster und Bildschirmarbeitsplätze. Wer sich zwischen mehreren Stoffen nicht entscheiden kann, findet auf der Markenseite zu Licht- und Sonnenschutz den direkten Zugang zum Konfigurator und zur Musterbestellung. Fordern Sie jetzt Stoffmuster für Ihre Favoriten an und starten Sie die Maßanfertigung, sobald Ihre Fenstermaße feststehen.

Quellen

FAQ

Welches Material eignet sich am besten für ein Plissee?

Polyester ist die gängigste Wahl, weil sich damit dauerhafte Falten durch Hitzefixierung erzeugen lassen, die auch nach Jahren stabil bleiben. Naturfasern verlieren ihre Falten meist schon nach wenigen Wäschen.

Was versteht man unter Plissee-Stoff genau?

Ein Plissee-Stoff ist ein Textil mit dauerhaft eingearbeiteten, gleichmäßigen Falten, das sich wie eine Ziehharmonika zusammenschieben und wieder auffalten lässt. Man unterscheidet dabei Webplissee, Wirkplissee, Strickplissee und chemisch-technisch plissiertes Gewebe.

Wie wird ein Stoff plissiert?

Die Falten entstehen meist durch mechanische Appretur mit feuchter Hitze, bei der der Stoff zwischen geriffelten Walzen oder Formen fixiert wird. Bei synthetischen Fasern wie Polyester bleibt diese Form danach dauerhaft erhalten.

Worauf sollte ich beim Kauf von Plissees achten?

Prüfen Sie Herstellungsart, Transparenzgruppe und die Kennwerte Tv und g-Wert im Datenblatt, bevor Sie sich festlegen. Bestellen Sie außerdem ein Stoffmuster, um Farbe und Lichtwirkung am eigenen Fenster zu testen, und klären Sie vorab die passende Montageart für Ihr Fenster.

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